»Ich will meinen Mund nicht zügeln«

Von der Freiheit des Gebets im Blick auf Hiob 7,11-21 Der Dank-, Buss- und Bettag wurde im 19. Jahrhundert von den staatlichen Behörden eingeführt, um die Leute zur Besinnung zu bewegen. Für den Dank haben wir heute viel mehr Gründe als damals. Die Busse scheint etwas weiter weg zu sein. Busse ist ein kritisches Nachdenken… »Ich will meinen Mund nicht zügeln« weiterlesen

Busse befreit – Einbussen sind möglich

Der Bettag heisst auch Dank- und Buss-Tag. Die Busse ist von den drei Aspekten der schwierigste und unbeliebteste. Eine Busse haben wir zu bezahlen, wenn wir eine Regel übertreten haben und schuldig geworden sind. Über die eigene Schuld, vor allem wenn sie ernsthaft ist, lässt sich nicht so leicht reden wie über die Schuld der… Busse befreit – Einbussen sind möglich weiterlesen

Friede und Gedeihen durch Nähe und Distanz

Zwei Ehepaare mit je zwei Kindern entdeckten zahlreiche Gemeinsamkeiten und zogen deshalb in zwei Wohnungen auf der gleichen Etage. Da begann ein gemeinsames Leben mit offenen Türen, gegenseitigem Kinderhüten, Mahlzeiten und Diensten aller Art. Ich dachte, das könnte ein Modell sein, um den Rahmen der Kleinfamilie zu erweitern und sich das Leben gegenseitig zu erleichtern.… Friede und Gedeihen durch Nähe und Distanz weiterlesen

Grenzüberschreitungen des Staates

Als der Bettag vor 180 Jahren beschlossen wurde, leitete der Luzerner Schultheiss Eduard Pfyffer die Tagsatzung in der Luzerner Jesuitenkirche. Pfyffer hatte sich für die Verbreitung der Bibel in der Innerschweiz engagiert. Gegen 2000 Neue Testamente hatte er in den Jahren zuvor von der Basler Bibelgesellschaft bezogen und sie an Studenten, Handwerker und arme Leute… Grenzüberschreitungen des Staates weiterlesen

Gottes Geist anstatt Geld und Magie

Die Apostelgeschichte berichtet, dass sich bei der Verkündigung des Evangeliums in Samaria unter den Zuhörern ein Mann namens Simon befand, der zuvor in der Stadt als Magier aufgetreten war und die Leute fasziniert hatte, sodass alle sagten, er sei die Kraft Gottes. Als sie nun dem Apostel Philippus Glauben schenkten, kam auch der Magier Simon… Gottes Geist anstatt Geld und Magie weiterlesen

Aus den Zerwürfnissen zum Frieden

Der Fürsprecher aber, der heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, er wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe. Frieden lasse ich euch zurück, meinen Frieden gebe ich euch. Nicht einen Frieden, wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz erschrecke nicht und verzage… Aus den Zerwürfnissen zum Frieden weiterlesen

Die Bibel – eine Lehrmeisterin für die Politik

Vor zwei Jahren gab die NZZ einen Aufsatzband heraus mit dem Titel „Volksherrschaft – Wunsch und Wirklichkeit“. Darin kamen 27 Autoren von Meier bis Muschg zu Wort. Eine der Überschriften sprang mir ins Auge: Das Volk hat nicht immer recht. Sie stammte vom Historiker Thomas Maissen, der früher bei der NZZ tätig war und heute… Die Bibel – eine Lehrmeisterin für die Politik weiterlesen

Vom Geist Gottes und seinen Nachäffern

Pfingsten ist das Fest des heiligen Geistes. Was Geister sind, darüber gibt’s verschiedene Vorstellungen. Fest steht, dass sie unsichtbar sind. Nicht zufällig ist der Ausdruck auf den Alkoholgehalt in Flüssigkeiten übergegangen: Spiritus, Sprit. Kirsch unterscheidet sich äußerlich nicht von Wasser. Erst wenn ich daran rieche und davon trinke, stelle ich einen Unterschied in der Wirkung… Vom Geist Gottes und seinen Nachäffern weiterlesen

Parfüm gegen den Tod

»Am ersten Tag der Woche aber kamen sie noch im Morgengrauen zum Grab und brachten die wohlriechenden Öle mit, die sie zubereitet hatten. Da fanden sie den Stein weggewälzt vom Grab. Als sie aber hineingingen, fanden sie den Leichnam des Herrn Jesus nicht.« (Lukas 24,1-3) Die Geschichte beginnt tragisch. Sie berichtet von Frauen, die von… Parfüm gegen den Tod weiterlesen